Jeep – eine neue Marke für die Bauer Gruppe

Bereit, wenn Sie es sind!
Eine neue Marke bereichert das PKW-Angebot der Bauer Gruppe.

Seit Juni 2016 verkauft die Bauer Gruppe neben Fiat und Alfa Romeo auch die coolen SUV der Marke Jeep am Standort Flensburg. Auf Herz und Nieren geprüft und für gut befunden wurde die Marke von der Chefin höchst persönlich, wie der folgende Testbericht zeigt.

Mein erster Fahrerlebnisbericht (von Anja Bauer)

Fahrer: Anja Bauer
Beifahrer: Emil Bauer
Exklusiver nächster neugieriger Testfahrer: Michael Bauer
Exklusiver neugieriger Beifahrer: Emil Bauer
Vorführwagen: Jeep Wrangler

Gestern gegen 17:55 nahmen mein Sohn Emil und ich den Schlüssel des neuen Jeep Wrangler entgegen. Einer der beiden Testpersonen grinste im Kreis, hüpfte aufgeregt herum und freute sich diebisch, endlich keinen kleinen MINI mehr zu fahren. Der andere Testfahrer hatte gemischte Gefühlt. Die Fahrt startete erst, als sich alle einig waren: wir sind noch keine Fachleute und können alle Probleme nicht am ersten Tag lösen.

Dann ging die Fahrt los: Herr Thiesen kennt das Gefühl, aber Leute kurz über 160cm haben ja eine andere Sicht auf die Dinge:  man sitzt gefühlt 3 Meter über der Straße (im MINI war der Po gefühlt 10cm über dem Asphalt) und fühlt sich eher den klotzentragenden 40  Tonner-Fahrern als den Krawatten-Trägern zugehörig. Ich muss sagen, ich kam mir wie ein Fahranfänger vor, da ich weder sehen konnte, wie weit ich vom Kantstein weg bin, noch, wann ich meinen linken Außenspiegel im Gegenverkehr verlieren werde. Heute Morgen ging das aber besser- nichts angefahren, nichts verloren, nirgends gegen gefahren (Gestern auch nicht, das war aber eher Glück).

Zum Fahrzeug kann man sagen:
Der Wagen startete gut. Motor: wenn man sich erst mal traut, aufs Gas zu treten (das Gaspedal ist ab Schuhgröße 39, bei mir hängt der Absatz beim Durchtreten in der Luft), dann gehen die 200 PS ganz schön ab, erwartet man gar nicht. Wenn man vorsichtig fährt, liegt der tatsächliche Verbrauch unter dem gefühlten Verbrauch: Bauchgefühl 15l, Anzeige 11,3l. Was für jemanden, der nur einstellig gewohnt ist, sich wie eine Lebensveränderung anfühlt.
Die Automatik- warum hatte ich ein so großes Vorurteil?  die ist gut, hätte ich nie gedacht.

Was ich inzwischen rausgefunden habe: Permanenter Allrad nein, aber wenn man Allrad oder den Geländegang und Differential ausschalten oder einschalten möchte, muss man entweder ein großer starker Mann sein oder zäh  und hartnäckig wie ich. Aber dann kann man auch Steine überwinden (ich bin vom Parkplatz nicht über die Ausfahrt gefahren, sondern über die Absperrung und den Graben, mein Beifahrer war begeistert, zumal da nicht nur Kantsteine und kleine Mauern waren sondern die  Brennnesseln bis zur Tür wuchsen, so dass man den kleinen Graben nicht sah- keine Angst Herr Kirchhoff, alles heile, ich kenne die Strecke vom Winter ohne Bewuchs, ich geh da mit Erna).

Erna findet das Auto nicht toll, weil sie beim Bremsen leider plötzlich vorne bei uns saß. Und dann nicht mehr nach hinten wollte, was etwas Unruhe im Auto beim Anfahren verbreitete, da Emil sie nicht auf seinem Schoß haben wollte und ich nichts sehen konnte, als sie dann beschloss, der Fahrersitz ist der beste Platz im Auto. – Wo lassen andere Wrangler-Fahrer ihre Hunde?

Beim Fahren guckte ich nach rechts – Emil mit versteinertem Gesicht und verschränkten Armen. Ich sagte: “Emil, ist was?“. Emil: “nein!“ Ich sagte: “Emil, warum guckst Du so ernst und sitzt so starr?“ Emil: “Man Mama, das Auto ist so ziemlich das coolste, was es gibt – und so guckt man cool. Das weißt Du ja nicht, weil Du immer MINI fahren willst.“ Daraufhin drehte er die Anlage auf und starrt cool aus dem Fenster – man lernt eben nie aus.

Heute Morgen sind wir bzw. einer der Testpersonen lieber schon um 4:49 aufgestanden, um nochmal bei Youtube alles über das Auto zu erfahren. Ich bin froh, dass ich das Dach nicht vor 5:00 abnehmen musste, aber seit 6:45 sind wir dann mit dem Auto rumgefahren- da das leider nicht meine Probefahrtzeit ist, haben wir schlussendlich den Turnbeutel zu Hause gelassen, so dass wir dann mal testen mussten, ob der Wagen auch schnell ist, da Emil panische Angst vor dem zu spät kommen hat. Also, es gibt eine Wohlfühl-Geschwindigkeit, die ist wohl bei diesem Auto in der Stadt gut zu fahren. Dann gibt es dieses Landstraßen-pass-auf- und- guck –nicht- woanders-hin-egal-was-der-Beifahrer-Dir-zeigen-will Geschwindigkeit und dann kommt schneller- die ist außer auf der A7 nicht erlaubt und ich glaube auch für Körper und Geist nicht angenehm.

Heute Nachmittag heißt das Programm: Emil und ich versuchen ohne die Nerven zu verlieren, das Dach abzunehmen. Emil freut sich schon riesig, ich habe einen Mann und eine Frau auf Youtube jetzt beobachtet, und ich glaube, die Probleme beim Abbau sind geschlechtsneutral.

Das Abenteuer kann beginnen, die neue Marke JEEP ist da! Und das ist richtig cool!!!